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by Life Balance Institute
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Gesund Intervallfasten

Intervallfasten ist nicht nur ein Trend, die zeitlich begrenzte Aufnahme von Narungsmitteln hat mehrere Vorzüge. Während viele sich auf das einfache Abnehmen fokusieren, können Sie beim Intervallfasten mehrere positive Effekte im Körper nachweisen.

Last updated 2022

Gesund Fasten
Gesundheitsfaktoren

Positiv: Verbesserung von Blutdruck
Verdauung und Glucoseausschüttung
Insulinproduktion
Gewichtskontrolle
Negativ:
nicht für Schwangere geeignet
Sprechen Sie zuerst mit Ihrem Hausarzt

Last updated 2022

Intervallfasten

nach dem 16/8 Prinzip, variable Zeiten für viele geeignet.

Fasten beginnt im Kopf

Intervallfasten beginnt im Kopf. Dabei ist es besonders wichtig sich ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass es beim Intervallfasten nicht ausschließlich um die Uhrzeit geht, sondern immer das langfristige Umstellen der Lebens- und Ernährungsgewohnheiten das Ziel sein sollte. Stellen Sie sich vor Sie kaufen sich ein Fahrrad, wollen aber nicht raus gehen zum Fahren. Genauso ist es beim Fasten ohne der Integration einer ausgewogenen Ernährung.

1. Gewohnheiten erkennen

Um Gewohnheiten zu verändern, müssen sie zuerst erkannt werden. Führen Sie doch einmal Tagebuch. Schreiben Sie dabei jedesmal auf, wenn Sie zum Beispiel beim Fernsehen an ungesunde Snacks denken. Haben Sie ein Muster erkannt, können Sie anstatt zum Süßigkeitenschrank zu gehen stattdessen ein Buch zur Hand nehmen und dieses lesen. Nun ist Ihr Kopf beschäftigt.
Langfristig ist der Verzicht auf industrielle, prozessierte Nahrungsmittel beim Fasten zu empfehlen. Dazu zählen unter anderem Fertiggerichte aus Tüten oder Konserven, Süßigkeiten oder Alkohol. Der hohe Gehalt an Zucker und Salz sind große Einflussfaktoren auf den Blutdruck, die Wirkung von Insulin, den Stoffwechsel und die Hormonausschüttung.
Auch das Reduzieren von Ihrer Zeit vor dem Fernseher, oder eine Auszeit von Social Media sind empfehlenswerte Formen des Fastens.
Des Weiteren spielt auch die Schlafhygiene eine wichtige Rolle.

Nachhaltiges Fasten

Verzichten Sie auf:
- Alkohol
- Süßigkeiten
- Fastfood
- fettiges, rotes Fleisch insb. vom Schwein
- Weißmehl

2. Nahrungsmittel

Je weniger verarbeitet, desto besser!
Mit zunehmendem Zeitdruck und der Industrialisierung unserer Welt werden Fertiggerichte immer attraktiver und sind auf den ersten Blick im Vergleich zu frischen Produkten auch günstiger. In Folge dessen wird häufiger auf die verarbeitete Variante zurückgegriffen, als selbst frisch zu kochen. Nicht zuletzt auch wegen des häufigen Zeitdrucks. Doch ist eine frische, ballaststoffreiche und pflanzenbetonte Kost die gesundheitsförderlichste; auch während des Intervallfastens.

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Vorsicht bei folgenden Lebensmitteln

- Auch Magarinen sind oftnmals nicht die bessere Alternative. Verzichten Sie auf Margarinen die mit der Bezeichnung "trans fat" gekennzeichnet sind. Greifen Sie stattdessen zu Margarinen mit einem geringen Anteil an gehärteten und einem hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren
- Während des Intervallfastens auf Geschmacksverstärker, Citronensäure, Farbstoffe, Trennmittel usw. zu verzichten ist sinnvoll. Auch um eventuellen Heißhungerattacken vorzubeugen. Allerdings sind diese oft versteckt gekennzeichnet. Z.B. "Hefe" wird oft als Geschmacksverstärker benutzt.
Bevor Sie mit dem Fasten anfangen, räumen Sie Ihren Naschenschrank & Pantry aus. Packen Sie es in eine Kiste und stellen Sie diese an einen Ort, der für Sie nicht so leicht zugänglich ist. Zum Beispiel in den Keller oder auf den Dachboden. So kommen Sie nicht so leicht in Versuchung.

Auch tauschen macht Spaß!

- Nüsse anstatt Gummibärchen
- Naturjoghurt mit Honig anstatt verarbeitetem Frucht/Vanillejoghurt
- Zartbitter- als Vollmilchschokoladenersatz
- Gemüsepuffer als Fleischbratlingersatz
- Wasser mit frischen Früchten als Limoersatz - fein ausgemahlenes Vollkornmehl als Weißmehlersatz - selbst hergestellte Müsliriegel als Schokoriegelersatz - usw.

3. Aller Anfang ist schwer...

Die richtige Ernährung als Grundlage gegen Heißhunger:

Um Heißhungerattacken während der Fastenzeit abzuwenden kommt es auf die richtige Vorbereitung während der Essenszeit an. Als erstes wäre das Umstellen von "schnellen Kohlenhydraten" auf "langsame Kohlenhydrate" empfehlenswert. Der Unterschied liegt in der Länge der Zuckermolekül-Ketten aus denen alle Kohlenhydrate bestehen. "Schnelle Kohlenhydrate" sind kurze Ketten, "Langsame Kohlenhydrate" sind längere Ketten. Für den Körper bedeutet das, dass die "schnellen Kohlenhydrate" die Blutzuckerkurve deutlich schneller ansteigen lassen. Genauso schnell fällt diese auch wieder ab. Bei diesem Abfall werden Botenstoffe ausgesendet, welche dem Körper "Hunger" signalisieren. Heißhunger ist die Folge. Beim Umstellen auf "langsame" Kohlenhydrate kann dieser Effekt vermieden werden. Konkret bedeutet das der Verzicht auf, oder das Einschränken von Zucker und damit hergestellten Lebensmitteln, Weißmehlprodukten und zuckerhaltigen Getränken.

Als nächstes wäre der Fokus auf Eiweiße zu lenken. Diese machen nicht nur satt und bremsen den raschen Ansteig der Blutzuckerkurve, sondern können dem Abbau der Muskelmasse während des Abnehmens entgegenwirken. Achten Sie deshalb darauf, dass 15-20% Ihres Speiseplans aus hochwertigen Eiweißen bestehen. Ein optimales Verhältnis wäre ein Drittel tierische und zwei Drittel pflanzliche Eiweiße.

Durch diese Ernährungsumstellung, den Verzicht bzw. das Reduzieren von Einfachzuckern (Süßigkeiten & verarbeiteter Zucker) und die Zufuhr von langsamen Kohlenhydraten und Ballaststoffen können Sie präventiv, aber auch akut Ihrer Gesundheit etwas Gutes tun.

Vor allem sind hier die Auswirkungen des metabolischen Syndroms zu nennen. Diese wären unter anderem arterielle Gefäßkrankheiten, die Insulinresistenz, das Übergewicht und erhöhte Cholesterinwerte.

Helmholtz Institute

die kleinen Helfer
Oxidation von Zellen vorbeugen.

Stress, falsche Ernährung und magelnde Bewegung kann den altersprozess von Zellen beschleunigen! Warum?

Glutathion (GSH) ist ein schwefelhaltiges Tripeptid aus Glutaminsäure, Glycin und Cystein. Es wird in der Leber gebildet und ist ein bedeutendes wasserlösliches zelluläres Antioxidanz und ein wichtiger Enzymkofaktor. GSH ist in jeder Zelle des Körpers vorhanden. Die höchsten Konzentrationen finden sich in der Leber (wichtigstes Organ für die Entgiftung) und in Erythrozyten, sowie in weißen Blutzellen (Immunzellen).

Dabei braucht es keine Nahrungsergänzungsmittel, sondern Bewegung und eine ausgewogene Ernährung.

Referenz IMD Berlin